Felipe Feu Dias
Initiator, Gründer & 1. Vorsitzender
Felipe Feu Dias, auch bekannt als Feu, ist Vater, vielseitiger Künstler, Tätowierer, Musiker und Gründer von Sagrados Men’s Work. Er kommt aus Brasilien und lebt seit 2008 in Deutschland. Als Musiker und Künstler ist er international tätig und verbindet in seiner Arbeit Kunst, Körper, Philosophie, Spiritualität und gesellschaftliche Reflexion.
Im Jahr 2021 veröffentlichte er das TV-Projekt „Music for Plants – Ein Konzert für Pflanzen“, eine künstlerische Kritik an der Kultursituation während des Lockdowns. Das Projekt entstand als Möglichkeit, Kunstschaffenden auch während der Pandemie einen Raum zu geben, ihre Arbeit sichtbar zu machen. Es wurde über Oldenburg Einsausgestrahlt und erhielt bundesweite mediale Aufmerksamkeit, unter anderem durch Berichte in der TAZ, der Süddeutschen Zeitung, der NWZ und beim NDR.
2022 veröffentlichte Felipe als Multi-Instrumentalist sein erstes Handpan-Soloalbum und begann, weltweit auf Festivals und Konzerten aufzutreten. Als offizieller Künstler von Handromeda Handpan Brasil ist er international mit seiner Musik unterwegs.
In den letzten Jahren verlagerte sich sein Fokus zunehmend auf das Thema Männlichkeit. Dabei beschäftigt er sich mit Fragen rund um alte und neue Rollenbilder, Konkurrenz, Wut, emotionale Ausdrucksfähigkeit, Beziehungen, Familie, Gesellschaft, Stereotype, Verletzlichkeit und gesunde Formen männlicher Identität. Aus dieser Auseinandersetzung entstand Sagrados Men’s Work, eine Plattform, mit der Felipe Männer auf ihrem Weg zu einer bewussteren und gesünderen Männlichkeit begleitet.
Seine Arbeit geht über rein theoretische Ansätze hinaus. In Männerkreisen, Workshops, 1:1-Sessions und Mentoring-Prozessen verbindet er Gespräche mit körperorientierten Praktiken wie Breathwork, Embodiment, Achtsamkeit, Nervensystemregulation, Fitness, Soundhealing und weiteren Methoden. Im Zentrum stehen Themen wie Authentizität, Selbstvertrauen, emotionale Intelligenz, Verbindung, Verantwortung, Spontaneität und persönliche Entwicklung.
Aus dieser persönlichen, künstlerischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung entstand schließlich die Idee zu „A Portrait of a Man“. Ursprünglich als interdisziplinäres Dokumentationsprojekt gedacht, soll es Männlichkeit in verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten erforschen und durch Interviews, Fotografie, Film und Buch sichtbar machen.
Auf dem Weg dorthin entwickelte sich aus dem Projekt eine größere Initiative: ein Raum für Austausch, Reflexion und kreative Arbeit. „A Portrait of a Man“ versteht sich heute nicht nur als einzelnes Projekt, sondern als Plattform, aus der weitere künstlerische, gesellschaftliche und persönliche Arbeiten entstehen können. Im Mittelpunkt steht der Wunsch, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, neue Perspektiven sichtbar zu machen und konstruktive Räume für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung zu schaffen.
Felipes Studien in Philosophie und Soziologie in Brasilien und Deutschland sowie sein der Kunst, Spiritualität und Philosophie gewidmetes Leben prägen seine Arbeit bis heute. Seine Perspektive verbindet künstlerische Sensibilität mit gesellschaftlicher Analyse und praktischer Erfahrung in der Begleitung von Menschen.